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EIN ANDERER BLICK

Lebenssituationen, Aspekte, Menschen... die Dinge des Lebens anders betrachten...

Das Ego ist tot...

Veröffentlicht am 3. Februar 2017 von Shade in Deutsch

... hoch lebe das Ego

 

 

Wer meinen Werdegang und meine Überlegungen kennt, weiss bestimmt inzwischen, dass ich dem Kampf gegen das Ego mehr als bloss kritisch gegenüber stehe. Allerdings habe ich mich gerade entschieden, mich mit Popcorn und Cola ... und mit Ego... in meine Kuschelecke zu setzen und mir den Film, der gerade bei etlichen Leuten abläuft, in aller Gemütsruhe anzuschauen. Mir scheint, der Titel heisst "Das Ego ist tot, hoch lebe das Ego" und ich habe inzwischen das Gefühl, als sei hier auch mehr als eine Fortsetzung geplant.

 

Man möge mir meinen schrägen Humor verzeihen, und wem das nicht gelingt, den bitte ich, ganz still und leise meinen mentalen Kinosaal zu verlassen und sich andersweitig zu begnügen. Für die anderen ist bestimmt Platz genug, sich mitsamt Ego niederzulassen und sich das Schauspiel mit mir gemeinsam anzuschauen.

 

Diejenigen, die meine bisherigen Gedanken noch nicht kennen, lade ich nun ein, meine erste Erklärung wie das Vorspann von Star Wars vorzustellen (bitte mit Musik)

 

 

Vor langer Zeit,

in einer sehr nahen Galaxie...

nämlich der unseren... und noch näher,

in unseren Breitengraden und Gefilden, in unserer Gesellschaft...

 

Etliche Leute,

die sich auf den esoterischen

oder gar spirituellen Weg begeben haben,

sind zum Schluss gekommen, dass es ein unumstössliches

Gesetz ist, das Imperium des Egos zu bekämpfen und zu vernichten.

 

Das Ego ist für einige die Angst,

die in ihnen spricht und darf nicht erhört werden.

Für andere ist es der Inbegriff dessen, dass man nur an sich

denkt und gemäss nach-mir-die-Sintflut alle anderen übergeht und vergisst.

Weitere erkennen darin ihren Zorn und ihre Wut, ihre Unzufriedenheit

und den Drang, dass sich die ganze Welt um sie drehen müsste.

Und auch einige halten es für das Böse in Person.

 

Ihr Ziel ist es,

das Ego zu bekämpfen und selbstlos

und spirituell für andere da zu sein, um diese

auf den einzigen wahren Weg der Liebe und des Lichtes zu führen,

vollkommenes, pures Licht, rein göttlich, so wie auch die selbstlose Liebe sein muss.

 

Vom Dunklen Pfad du abkehren musst,

das Dunkle keine Macht über dich haben darf,

nur licht-und-liebevoll du sein darfst!

 

 

Warum diese Inzenierung dem einen oder anderen vielleicht etwas übertrieben vorkommen kann, liegt dabei leider einzig und alleine darin, dass kaum jemand von der "überspirituellen" Fraktion das winzige Etwas mit an Bord hat, das soviele Situationen im Leben retten kann: Humor!

 

Ich habe zwei Neuigkeiten für jene, die es noch nicht gemerkt haben sollten:

 

Erstens:

Das Leben ist kein Star Wars Film.

 

Und zweitens:

Philippe Néricault, Schauspieler und Autor (1680-1754), einigen vielleicht besser bekannt unter dem Namen Destouches, hat es auf den Punkt gebracht

 

Das Natürliche du verjagst,

im Galopp es zurückkommen wird

... alsoooo frei übersetzt ;)

 

Die meisten dieser spirituellen Leuchten sind nämlich so sehr damit beschäftig, vor sich hin zu glühen, dass sie den Fehler in ihrem Denken nicht mehr erkennen können.

 

Das, was sie so negativ als Ego bezeichnen, hat nämlich längst den Weg durch's Hintertürchen genommen und es sich in ihrem Inneren gemütlich gemacht... bzw... ich persönlich hege ja den Gedanken, dass es nie wirklich weg war.

 

 

Im Laufe meiner spirituellen Laufbahn bin ich regelmässig in Kontakt mit Menschen geraten, die von sich behaupteten, dass auch sie spirituell wären, wie wichtig ihnen dieser "seelische" Aspekt sei und dass Werte wie Altruismus an oberster Stelle bei ihnen stünden. Das Materielle wurde gerade noch akzeptiert, weil man es ja für das Leben hier braucht, doch wer sich Zeit für sich nahm und nicht bei jedem Fingerschnippen den anderen zur Verfügung stand, war "egoistisch" und so gar nicht spirituell. Bitte versteht mich recht, auch ich dachte eine zeitlang ähnlich, doch nachdem ich erlebte, wie ich mit dieser Technik mit 300 kmh gegen eine Wand fuhr, wurde ich endlich ausreichend wach, um mir das Ganze zu überdenken. Heute kann ich mit einem kleinen Schmunzeln erkennen, dass ich verstehe, warum Altruismus bei jenen Menschen so hoch steht: Das ist das spirituelle Äquivalent für Kleingeister, die nicht ans oberste Regal kommen.

 

Das Ego gehört zu unserer Natur, es macht uns aus, und wenn wir nicht lernen, es zu verstehen, darauf zu achten, es zu nähren, kann es nicht zufrieden sein, um sich mit anderen auszutauschen und ein soziales Leben zu führen. Dabei bitte ich - wie immer - auf das gesunde Mass zu achten. Es gilt nicht, das Ego zu überfüttern, doch sollte man es auch nicht verhungern lassen.

 

Da fällt mir doch glatt eine Reklame ein: Du bist nicht du, wenn du hungrig bist.

 

Und ja, je mehr man das Ego verhungern lässt, umso öfter steht es in der dunklen Nacht auf, schleicht zum mentalen und emotionalen Kühlschrank und futtert sich voll, bis es platzt.

 

Das Interessante daran ist, dass es den meisten auf diesem Weg gar nicht auffällt, wie sehr sie selbst auf das Licht im Kühlschrank starren und es für Gott in Person halten.

 

Unter welchen Deckmäntelchen sich dabei diese göttliche Komödie zeigt, ist für jene nur allzugut zu erkennen, die wirklich darauf achten, ein gesundes Mass an Bescheidenheit, Mitgefühl und Humor in ihr Leben einzubringen.

 

Die anderen merken dabei nicht einmal, dass sie genau denselben Klassen- und Konkurrenzkampf wie die Nachbarn mit ihren Autos führen, wenn sie sich gegenseitig die Karten

Meine Aura !

Mein Krafttier !

Mein Engel !

zuspielen...

 

Um zu zeigen, wie extrem diese Megalomanie inzwischen in diesen Menschen wuchert wie ein spirituelles Krebsgeschwür, zeigen dann solche Anekdoten, von denen ich einfach mal zwei mit euch teilen möchte.

 

So erzählt eine Frau über ihren Partner und dessen Eltern (Leute, die man weder kennengelernt hat und deren Version man nicht erfahren wird), erklärt, dass die Mutter eine böse Person sei, die ihren Freund manipulieren würde, sich von ihm fernzuhalten. Und gleichzeitig will sie alles dransetzen, eben diesen Partner, den sie doch so liebt, an sich zu binden.

Wer in diesen Augenblick nur den bescheidenen Ansatz mit einbringt, man kenne nur eine Seite der Geschichte und nicht die beiden anderen (die des Partners und der Mutter), dem wird erklärt, dass der gesunde Menschenverstand doch diese Lücken problemlos füllen kann und ein komplett wahrheitsgemässes Bild daraus machen wird.

 

Und als eine andere Frau sich mit meiner Hilfe von der Erziehung ihrer Mutter löste, welche daraufhin meinte, ich habe einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter, wurde mir aus gleicher Sparte erklärt, die Sicht der Mutter sei NUR als falsch zu beurteilen. Deren Erfahrungen und Empfindungen interessieren die liebevollen spirituellen Wesen mit ihrem gleissenden Flutlicht in keinster Weise: Es ist falsch und die Frau ist falsch und Punkt.

 

Nach dieser Begebenheit ist auch mir ein Licht aufgegangen: Dieser spiritueller Weg führt dazu, dass diese Menschen effektiv glauben, sich ihres Egos entledigt zu haben. Sie sind inzwischen der absoluten Meinung, dass dadurch, dass sie - weil sie kein Ego mehr haben - auch kein Ego mehr da sein kann welches eine Meinung haben kann (merkt es jemand, na?). Demnach ist ihre "logische" Schlussfolgerung dass es sich bei ihrem Urteil und ihrer Bewertung nur um die unumstössliche absolute Wahrheit handeln kann.

 

Wer also nun richtig hinschaut, wird erkennen, dass das Ego immer dabei war, nur wohl versteckt und verkleidet, so wie ein Schauspieler, der seine Rolle mit vollem Herzen spielt und dabei tut, was er zu tun hat: Da sein und seine Rolle spielen.

 

Und während die spirituellen Wesen ihren Heiligenschein putzen bis er leuchtet wie ein Flutlicht in einer Fussballarena, das alle verblendet, und sie ihre Vordertür mit einem zufriedenen Seufzer schliessen, so als hätten sie gerade den Staubsaugervertreter erfolgreich hinauskomplimentiert...

 

... hat das Ego den Kühlschrank leergeräumt und sitzt mit Kaffee und Kuchen bei hyygeligem Licht und schaut sich die Fortsetzung des Filmes an: Die Rückkehr der Ego-Ritter ;)

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Conflit initial

Veröffentlicht am 5. Juli 2016 von Shade in Français

 

J'ai pu constater que la plupart des problèmes que les gens vivent dans leur vie (et je n'en suis pas exclue) ne sont que la "couche" qui se montre dans l'extérieur. En PNL, où un outil s'appelle S.C.O.R.E, le "S" signifie le symptôme, donc le vécu extérieur, et le "C" nous emmène à la raison de ce problème. Le résultat d'un travail avec cet outil est entre autre de comprendre que la vraie raison du problème est un conflit intérieur, un dilemme qui nous fait considérer une situation étant un tel problème.

 

 

 

J'aimerais quand même clarifier que cela ne veut en aucun cas dire qu'il n'y a pas de problème du tout. Si on a un patron désagréable, ceci peut très bien être le cas sur un plan "objectif". Néanmoins il se peut que le travail avec S.C.O.R.E. nous fait comprendre ou bien qu'il ne l'est que subjectivement parce que son comportement stimule quelque chose en nous, ou bien que c'est plutôt la situation avec le patron qui devient insupportable, parce qu'on se trouve par exemple dans le dilemme entre chercher un autre travail pour avoir une situation meilleure et la peur de ne pas en trouver et de vouloir rester parce qu'on a un contrat et donc une certaine sécurité.

 

 

 

Ceci n'est qu'un exemple, mais beaucoup de situations ont une image assez similaire à ce "problème" et donc ce "conflit intérieur". A un instant je me posais la question si tous ces problèmes similaires avaient peut-être une raison, un conflit aussi similaire. Je trouvais une explication à ce point de vue dans l'analyse transactionnelle d'Eric Berne.

 

 

 

Pour mieux la comprendre, je vais développer le sujet, mais vous mettant en garde que cette analyse n'est pas statique et qu'on "est" qu'une seule de ces personnalités, mais qu'au fait, ces parts de personnalités fonctionnent en nous (Isabelle Padovani parle de l'eneis au lieu de l'ego), sont en interaction ou en conflit. Mais je vais commencer au début.

 

 

 

L'analyse transactionnelle explique les différentes parts de personnalité (les états du moi) qui se développent en nous, pendant que nous grandissons et faisons nos expériences. Bien que les expériences changent de personne en personne, on peut reconnaître un cadre, qui reste plus ou moins le même pour chacun. Et tout comme un programmateur de logiciel peut utiliser le même système de programmation et l'un en crée un logiciel de texte et l'autre un jeu, nos façons de vivre cette "programmation" ou "éducation" restera individuelle.

 

 

 

Je vais juste énumérer les 6 aspects de ces personnalités intérieurs de manière courte, les intéressés peuvent trouver des informations sous le nom d'Eric Berne, qui a élaborée la théorie d'analyse transactionnelle ou sous le nom de "Etats de moi".

 

 

 

En nous, il y a donc 6 aspects qui sont en interaction:

 

 

 

Le Parent critique: Il porte ses valeurs et décide de ce qui est sain ou non pour nous. Dans le cas déséquilibré, il décide pour les autres et critique les autres.

 

 

 

Le parent nourricier: Il décide de quoi on a besoin. Dans le cas déséquilibré, il croit que les autres ont besoin de ses soins, son aide, et peut même les rabaisser afin de leur porter "secours".

 

 

 

L'enfant libre: La partie en nous qui prend plaisir à faire ce qu'il fait, sans jugement, avec une grande curiosité et une grande concentration. Dans le cas déséquilibré, il s'effacera, laissant la place aux autres enfants ou aux parents.

 

 

 

L'enfant rebelle: Il va contre les valeurs qui lui sont octroyés, il veut faire ses propres expériences. Dans le cas déséquilibré, il trouve que chaque valeur ne peut être que fausse, et se sent visé par chaque opinion.

 

 

 

L'enfant soumis: Il respecte les valeurs des autres et les accepte comme un moyen de rester en communication avec ces autres afin de garantir une sécurité nécessaire dans notre monde. Dans le cas déséquilibré, il va toujours se soumettre aux demandes des autres par peur de ne plus être accepté et donc ne plus être protégé.

 

 

 

L'adulte: Il essaie de voir les situations d'une manière aussi neutre que possible, pour donner de la place aux décisions des "Moi parents" ainsi que de laisser vivre les émotions des "Moi enfants" (spécialement l'enfant libre). Il s'accepte soi-même et sait donc reconnaître ses limites afin de respecter les autres personnes comme individus de la même "valeur". C'est aussi la part en nous, qui est le médiateur entre les autres personnalités comme il saura comprendre le besoin de chacun entre eux. Dans le cas déséquilibré, l'adulte n'a pas pu se développer (à l'aide de l'enfant rebelle) et n'existe donc pas comme ancrage pour un équilibre sain. S'il manque, l'enfant libre n'aura pas de place non plus.

 

 

 

Je répète: Ceci est un cadre qui aide à mieux comprendre ce qui se passe dans notre intérieur, et le développement de ces personnalités intérieurs pendant notre enfance peut expliquer la raison pour laquelle nous considérons une situation comme "problème".

 

 

 

 

 

Comment se développe le conflit initial?

 

 

 

Sur base de l'analyse transactionnelle je vais essayer d'expliquer ce développement que nous vivons pendant notre enfance et notre adolescence...

 

 

 

Etant enfant, on a au début que l'enfant libre. On fait nos expériences dans la vie, sans aucun jugement du tout. Au début, il n'y a aucune raison pour créer des jugements quelconques: On apprend à connaître nos pieds, nos mains, le visage de nos parents, donc il n'y a rien où un jugement en lui-même serait utile.

 

 

 

On grandit et apprend à connaître notre entourage. Là il se peut qu'il y ait des premiers "dangers". A cet instant, ce sont normalement les parents qui nous mettent en garde.

 

 

 

Exemple: Lucien veut toucher au four, et la mère le prévient que le four est chaud et il va se brûler la main et se faire mal. Il va sûrement toucher le four, et il va se brûler la main.

 

 

 

Dans ce cas, il fait l'expérience d'une conséquence primaire.

 

 

 

Lucien apprend donc à faire confiance à ses parents (dans l'exemple: à sa mère). De telles situations vont se répéter...

 

Ne pas tirer le chat par la queue, il va te griffer

 

Etc...

 

 

 

Un jour, il y aura une situation dont la conséquence ne viendra pas de l'expérience elle-même.

 

 

 

Exemple: Lucien a reçu des biscuits et commence à les manger. Sa mère lui dit de partager avec sa petite sœur et de ne pas les manger tout seul. "Ne sois pas égoïste!". Comme Lucien a appris qu'il peut faire confiance à sa mère, il va donner des biscuits à sa sœur. Néanmoins, cette fois-ci il y a une différence. Si avant il pouvait contrôler l'information "brûler" en tant qu'un "ça fait mal" très concret, cette fois-ci l'information "égoïste" est abstrait, et ne peut pas être gérée de la même façon. Au fait, Lucien ne sait pas comment vraiment la gérer.

 

 

 

Un jour, Lucien se retrouve sur une aire de jeu et voit un autre garçon qui reçoit des biscuits et les mange tout seul sans les partager avec quiconque (peut-être la mère en a aussi donné à ses frères ou sœurs, peut-être que le garçon est fils unique). Comme Lucien ne voit pas de conséquences, le doute s'installe. La prochaine fois, il se peut qu'il ne partage plus avec sa sœur... et cela va être sa mère qui va se fâcher et le punir.

 

 

 

Dans ce cas, Lucien fait l'expérience d'une conséquence secondaire.

 

 

 

C'est dans un tel cas, que le dilemme s'installe.

 

D'un côté, Lucien veut que ses parents l'aiment et le protègent et il va se soumettre au vœu de la mère. De l'autre côté Lucien aimerait faire ses propres expériences pour être sûr des conséquences.

 

 

 

Et l'enfant libre de l'analyse transactionnelle se divise en "enfant soumis (au vœux de ses parents)" et en "enfant rebelle" qui veut garder son autonomie.

 

 

 

Tout cela peut même prendre une grandeur encore plus vaste.

 

 

 

Car il se peut que les parents prennent un personnage à leur côté dont les aspects ne pourraient pas être contrôlés du tout par l'enfant.

 

 

 

Exemple: La mère explique à Lucien que, s'il n'est pas sage, le Père Noel ne lui apporterait pas de cadeaux. Déjà que Lucien est un enfant mais pas un idiot, les chances qu'il reconnaît que le(s) Père(s) Noel qu'il rencontre sont des personnes normales déguisées, à un instant, on lui apprendra que le Père Noel n'existe pas et le garçon aura la preuve que les parents lui ont menti. Aussi les histoires sur Dieu ou le Karma (etc.) qui ne pourront pas être contrôlées vont dans la même direction.

 

 

 

Il vivra une sorte de conséquence tertiaire, restant vide.

 

Il restera donc inconsciemment prisonnier du conflit de ne pas être sûr de pouvoir faire confiance à ses parents, mais n'osant pas rebeller de peur de perdre la sécurité qu'ils lui donnent.

 

 

 

 

 

Aussi simple que cela sonne, ce conflit initial est la base de chaque situation que nous considérons être un problème. A chaque fois, les valeurs "autonomie" et "sécurité" entrent en conflit.

 

 

 

On pourrait se baser sur une seule question:

 

 

 

Est-ce que je mets ma sécurité en danger si j'agis comme j'aimerai le faire?

 

 

 

 

 

Y a-t-il une sortie de ce conflit?

 

 

 

Oui, le conflit initial se laisse guérir ou on peut au moins apprendre à le gérer. Dans un prochain texte, je vais expliquer les étapes nécessaires afin que l'enfant soumis et l'enfant rebelle retrouvent un terrain d'entente et l'enfant libre puisse à nouveau faire ses expériences hors des jugements et valeurs abstraits de nos parents ou de notre société.

 

 

 

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La conséquence logique du matérialisme

Veröffentlicht am 1. Juli 2016 von Shade in Français

Combien de fois j'ai pu lire des débats... ou devrais-je dire, des combats ... des spirituels par rapport à l'idée que le matérialisme est bel et bien la pire des choses existant sur ce "bas monde", et qu'il faut s'en défaire si on veut entamer le chemin de l'éveil. A ce point, je ne veux même pas discuter de cet acharnement d'une chose appelée "éveil", qui va logiquement s'avérer comme cul de sac. Le point important à mes yeux et cette façon de juger le matérialisme sans avoir compris comment il a pu se développer.

 

 

 

Comme le dit André Malraux: Juger, c’est évidemment ne pas comprendre, puisque, si l’on comprenait, on ne pourrait plus juger.

 

 

 

Donc, au lieu de juger le matérialisme, de vouloir le combattre - en s'en plaignant sur l'internet avec un ordinateur ... quelle ironie... j'aimerais vous inviter à comprendre la raison du développement d'un matérialisme tel que nous le connaissons aujourd'hui.

 

 

 

Comme je l'ai déjà expliqué dans mon texte sur l'enracinement et le dysfonctionnement du chakra racine (Voir sur mon blog), dans nos régions on a été déraciné culturellement, et on en vit toujours les conséquences. Et ce manque d'un ancrage sain fait qu'à la plupart des gens, il manque un 'juste' milieu pour avoir une vie équilibrée entre le matériel et donc la vie "terrestre" et le spirituel, nous faisant reconnaître la connexion avec le "Tout".

 

 

 

A cet instant, j'ouvre une petite accolade: je parle du "Tout" et non d'un "Dieu", car l'idée d'un dieu unique n'existe que depuis +/- 2000 ans, notre histoire et l'idée du panthéisme est beaucoup plus âgé et a de racines qui montent jusque dans notre conscient collectif, même s'il est nié par grand nombre de gens qui croient que l'éveil ne peut se faire qu'à base d'une religion monothéiste ou doit être importé des pays de l'extrême Orient.

 

 

 

En ce qui concerne nos vraies racines (notre ADN même), nos propres sagesses sont assez souvent niées. J'ai même déjà eu le droit au discours que nos réelles racines viennent des étoiles, juste afin que les gens n'ont pas besoin de se confronter au réel problème!

 

 

 

Donc, revenons au sujet de mon texte.

 

 

 

Comme la plupart des "spirituels" font le tri entre le monde matériel et le spirituel, il n'y a pas de réel enracinement qui se fait. Même les méditations et visualisations visant à s'enraciner, sont beaucoup trop mental et pas assez corporel pour nous lier correctement à notre nature même, qui est la vie, ici et maintenant, sur terre!

 

 

 

Or, notre subconscient, bien lié au tout, ne faisant aucune distinction entre la vie matérielle et la vie spirituelle, et donc capable de chercher une possibilité d'équilibrer le manque de "matériel" dans une croyance "spirituelle", fera le nécessaire dans l'ensemble du tout pour garder un bon milieu. Et donc, dans le collectif d'une société, il se crée du matérialisme pour équilibrer le surplus de gens qui vont à la chasse d'un éveil spirituel.

 

 

 

La logique universelle même se montre dans ce cheminement: Le plus il y aura de gens qui s'acharnent à vouloir combattre ce matérialisme comme Don Quichote combattait les moulins à vent, le plus le matérialisme sera créé. Ceci s'explique de trois façons:

 

 

 

Premièrement, un regard vers le principe universel de la polarité (et NON la dualité), devrait suffire pour comprendre ce qui se passe: Le plus on va dans la direction d'un extrême de la polarité, le plus on revient à l'autre extrême. C'est un peu comme si on partait en voyage, allant vers l'Est, il n'est que logique qu'on ressortirait à l'Ouest. Même le Taiji, l'explication réelle du symbole Yin-Yang et non la "mutation" dualistique des gens de l'occident, explique une telle logique.

 

 

 

La deuxième explication se trouve dans le fait que l'Univers garde toujours un équilibre. Donc le plus en essaie de créer une soi-disant spiritualité, le plus l'Univers doit créer du matériel pour garder cet équilibre. Aussi le deuxième poème du Tao Te King pourra expliquer plus profondément cet aspect.

 

 

 

Le troisième point est le plus 'perfide' à mes yeux. Il s'appelle: NE pense PAS à un crocodile rose. Le plus on essaie de ne pas y penser, le plus clair l'image devient. Donc le plus on se concentre sur cette chose dit "matérialisme" pour le combattre, le plus on lui donne de l'énergie et le plus il existe afin qu'il puisse être combattu. Beaucoup de gens connaissent cette explication sous le nom de "loi de l'attraction", mais néanmoins, beaucoup de spirituels croient réellement que leurs subconscient, (ou - en utilisant le mot de C.G. Jung: leur OMBRE) n'a aucun pouvoir par rapport à cette loi. Donc, le plus on NE veut PAS quelque chose, le plus on le crée. Un regard sur notre cerveau qui ne tient pas compte des mots "ne pas" etc, nous pourrait faire comprendre le fonctionnement, si on n'est pas en train de vouloir ignorer le pouvoir de cette belle machine.

 

 

 

Au fait, le pire dans cette dernière explication est l'aspect psychologique du gain secondaire de certains "spirituels":

 

Imaginons que le matériel disparaissait...

 

Imaginons que ce combat s'arrêtait...

 

Imaginons que chacun aurait pris le chemin que ces gens considèrent être spirituel...

 

 

 

Que leur resterait-il à faire?

 

Il n'y aurait plus rien à combattre!

 

Il n'y aurait plus personne à "sauver"!

 

Et il n'y aurait plus rien avec quoi se comparer et ... bien sûr... se considérer comme mieux!

 

 

 

Et ceux et celles qui se fâchent par rapport à cette dernière provocation de ma part: Sachez... il n'y a que la vérité qui blesse!

 

 

 

Mais dans tout cela, y a-t-il une solution?

 

Est-ce que c'est un chemin dur et compliqué?

 

 

 

Pour la première question, je vous propose une citation de Brad Warner:

 

Tant que vous ne savez pas reconnaître le sacré dans le cadavre d'un renard crevé sur l'autoroute, ne cherchez même pas le sacré dans une bouddha sur son piédestal.

 

 

 

Dur? Compliqué?

 

Cela dépend. Je suis consciente que beaucoup devraient déjà avoir l'outil en main...

 

 

 

Lâchez prise ;)

 

 

 

Mais pas de la vie matérielle, mais de vos croyances vous ont emmenés dans ce cul de sac qui est devenu votre zone de confort dite spirituelle.

 

 

 

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Enracinement et chakra racine dysfonctionnel

Veröffentlicht am 27. Juni 2016 von Shade in Français

 

Dans le monde spirituel, je peux lire assez souvent des questions par rapport au sujet de l'enracinement. J'aimerai clarifier que je ne parle pas d'un "accrochage" à la vie matérielle ou d'un "trop de terre à terre", mais du fait que, pour une vie équilibrée, un contact sain avec notre corps, un regard sur la vie dite matérielle (qui inclut la nature qui est bien fait des mêmes atomes) est nécessaire.

 

 

 

Plus d'une fois, j'ai lu la question pourquoi beaucoup de gens ont tellement de mal à s'enraciner et donc, je vais essayer d'expliquer mon point de vue par rapport à ce problème, me basant entre autre sur les chakras (à lire: Chakras et Archétypes de Ambika Wauters) et, plus spécialement sur le chakra racine, avec un regard sur l'histoire de notre société, mais aussi sur la couleur rouge (couleur du chakra) et son approche dans notre vie quotidienne.

 

 

 

Le chakra "racine" s'explique déjà avec son nom lui-même, sur lui se base le lien de notre corps subtil avec le monde dans lequel nous vivons. A ce point je choisis de vous citer une première explication de ce chakra du livre "Chakras et Archétypes":

 

 

 

"A travers ce centre, nous pouvons manifester notre créativité sous une forme physique. Plus nous nous ancrons, plus nous avons la possibilité de traduire nos rêves en réalité et de devenir les individus que nous aimerions être. Quand nous perdons notre lien avec la terre, nous nous coupons de la source curative de la Grande Mère, l'esprit terrestre, et nous n'avons plus de base d'ancrage. Nous nous séparons de notre capacité à prendre tendrement soin de nous-mêmes, à nous nourrir et à nous offrir les agréments physiques nécessaires au maintien d'un niveau décent d'existence."

 

 

 

Personnellement, cette explication montre déjà la base d'un premier conflit pour divers gens qui se disent spirituels. Régulièrement je peux lire des commentaires concernant la vie matérielle de notre monde d'aujourd'hui, et régulièrement le vœu de se défaire de ce monde matériel se montre dans ces textes, portant la croyance que le but de l'évolution humaine est de s'élever au-dessus de ce monde qui porte les souffrances - ou même le 'mal' - en lui.

 

 

 

Je ne peux que répéter la citation de Brad Warner (à lire: Hardcore Zen):

 

 

 

"Tant que tu ne reconnaîtras pas le sacré dans le cadavre d'un renard crevé sur l'autoroute, tu n'as pas besoin de chercher le sacré dans une statuette de Bouddha sur son piédestal."

 

 

 

Donc, tant qu'une personne est persuadée que la vie matérielle n'est pas sacrée en elle-même, tant qu'une personne porte en elle la croyance qu'il faut se défaire de cette vie matérielle, elle sera dans l'incapacité de réellement s'enraciner de manière "neutre", donc sans jugement par rapport à ce monde. Elle entrera en conflit dans (ou avec?) son chakra racine, et ne sera pas en mesure de prendre soin d'elle-même.

 

 

 

A cet instant ma question en devient une toute autre: Comment cette croyance a-t-elle pu naître et se développer?

 

 

 

Pour moi, il y a plusieurs aspects qui jouent un rôle tout au long de notre histoire. Un des premiers points qui me semble importants est notre déracinement culturel.

 

 

 

Bien sûr on peut reconnaître un déracinement territorial pour certains groupes de populations (p.ex. les celtes/irlandais qui fuyaient en Amérique pour se sauver des poursuites religieuses, les déportations des peuples africains pour l'esclavage, les déportations des juifs, etc.), néanmoins je me suis toujours posé la question comment cela se faisait que les gens qui n'étaient ni déportés, ni en fuite, n'avaient pas d'ancrage naturel qui aurait dû leur être propre. Comme le principe de correspondance du Kybalion l'explique, il existe une harmonie, une entente et une correspondance entre les différents plans d'existence qui se déclinent aux niveaux physique, mental et spirituel. Donc, si un déracinement peut être possible sur le plan physique, il peut aussi l'être sur le plan mental et spirituel. Ceci est très important à mes yeux, comme un certain nombre de gens dits "spirituel" vivent dans la croyance qu'il est malsain de "nourrir son mental".

 

 

 

J'aimerai revenir sur la possibilité d'un déracinement spirituel. Dans nos régions, notre spiritualité se basait sur une multitude d'aspects qu'on ne retrouve plus dans notre vie (spirituelle comme physique) d'aujourd'hui. Un point assez important était la croyance non en UN dieu, mais dans tout un panthéon avec des divinités différentes qui trouvaient leur équivalent en nous-mêmes. J'ose donner une certaine crédibilité à nos ancêtres en laissant ouvert la possibilité qu'ils fussent bien plus évolués que certains aimeraient croire. Peut-être le principe de correspondance du Kybalion (qu'on retrouve aussi dans les 7 principes des Kahunas sous forme de MANA: Tout pouvoir vient de l'intérieur) ne leur était pas méconnu, et ils étaient conscient que le panthéon des dieux était en analogie avec leurs archétypes intérieurs (à s'informer sur les archétypes, l'éneis, l'analyse transactionnel d'Eric Berne, ainsi que l'IFS - système de famille intérieur).

 

 

 

L'histoire de notre monde et "humanité" nous montre que nos ancêtres ont été brutalement tirés hors de cette possibilité de croyance. La religion monothéiste (patriarcale) ne s'installait pas doucement, laissant aux Européens natifs le temps d'évoluer dans une telle direction (si possible ou nécessaire), mais ces croyances étaient imposées sous peine de mort et donc forcées dans notre être. Le déracinement spirituel prenait donc place.

 

 

 

Encore aujourd'hui les conséquences sont visibles dans notre société. L'égo est vu comme quelque chose d'imparfait ou même de "mal", la possibilité d'un égoïsme sain qui se baserait sur notre chakra racine, semble une impossibilité. L'idée d'un monde dualiste reste accroché dans les croyances d'un grand nombre de spirituels, et même le symbole du Taiji (nommé dans notre 'culture' Yin-Yang) est considéré comme image de cette dualité, où le noir porte toujours un peu de blanc etc., et non compris correctement comme aspect "trois-dimensionnel" de la polarité en mouvement, nous mettant en garde que le plus on s'acharne d'aller dans une direction, le plus on arrivera dans son contraire.

 

 

 

Bien qu'on nous fait comprendre que Jésus nous demandait d'aimer les autres comme nous aimons nous-mêmes, rares sont ceux qui sont conscient du fait que notre amour propre est en conflit avec soi-même sur différents aspects.

 

 

 

Comment s'aimer soi-même si au même instant une petite voix nous dit que c'est égotiste?

 

Comment prendre tendrement soin de nous même si on veut se défaire en même temps de cette individualité, de la "chose" qu'on appelle Ego?

 

 

 

Mais ma question est: Comment savoir qui on est, si inconsciemment on a un plus grand besoin d'appartenir à un groupe qu'on défend corps et âme, parce qu'on recherche la sécurité dans une correspondance (réelle ou idéelle - à s'informer sur les plans neurologiques de Dilts) au lieu de la vivre de l'intérieur vers l'extérieur. La raison de cette façon de penser et d'agir vient entre autre parce qu'on a oublié ses racines et la quête individuelle, qui se montre encore aujourd'hui dans les mythologies des panthéons (à lire: "Le héros aux mille et un visages" de Joseph Campbell). Cette quête de notre individualité nous renoue à nos racines et à notre identité pour savoir ainsi où se trouve notre place unique dans le monde et dans la société.

 

 

 

Il me reste encore à parler d'un exemple (il y en a encore d'autres) qui montre jusqu'où le conflit par rapport au chakra racine ainsi que sa liaison avec notre vie physique peut se développer. Tout au début, je parlais de la couleur rouge.

 

 

 

Bien sûr que dans la nature, cette couleur se montre aussi comme couleur de signal, mais ce "signal" peut être aussi bien "positif" (la frégate) que "négatif" (les grenouilles venimeux). Dans notre société néanmoins, la couleur se retrouve dans les extrêmes qui se basent assez souvent sur des idéologies abstraits et qui nous sont imposées de manière à focaliser sur le soi-disant négatif. Dans les écoles on trouve plus souvent des pédagogues montrant avec le stylo rouge nos erreurs et fautes que ceux qui nous donnent la possibilité de nous focaliser sur nos progrès. Dès notre plus jeune âge, la couleur rouge est donc ancrée comme quelque chose de "mal". De même les êtres spirituels dits "élevés" sont plus souvent dessinés en couleurs bleuâtres que rouges, le rouge se retrouvant chez l'image du diable. On semble oublier que la couleur qui nous fait vivre, la couleur du sang, est bel et bien rouge, tel notre chakra qui - utilisé d'une manière naturelle - nous apporte l'ancrage, l'amour de soi, la nourriture et même la tendresse nécessaire pour développer la paix intérieure qui se portera alors vers l'extérieur.

 

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Messager de l'Ombre

Veröffentlicht am 5. Juni 2016 von Shade in Français

 

On m'a invitée sur une page d'Internet, une page sur Neal Donald Walsch par quelqu'un se donnant le droit de poster sous le nom de cet auteur. Il se trouve que c'est une page avec diverses phrases de différents auteurs, phrases et auteurs dits "d'une certaine sagesse". J'en ai lu des centaines de ces phrases et avec le temps, j'ai remarqué la faille dans chacune d'elle.

 

 

 

Quand j'ai vu qu'à un instant il nous invitait à devenir un "messager de lumière", je savais que je ne saurais plus me taire!

 

 

 

Je n'ai pas envie de devenir une messagère de lumière...

 

 

 

Cette lumière dont parlent beaucoup de gens, qui se considèrent comme messagers (Walsch) ou même guerriers (Coelho) de Lumière, n'est pas aussi sain(t)e ou "bonne" comme il semble. Elle peut aussi bien éblouir, même aveugler.

 

 

 

De même que l'ombre n'est en aucun cas "mal", malsaine ou néfaste, mais juste la part de nous-même que les gens JUGENT être "mal", vivant leurs valeurs et la forçant non seulement sur les pensées des autres, mais aussi sur soi-même.

 

 

 

Qu'en est-il d'un ego qui est jugé agir par peur, qu'en est-il de notre raison qui est jugé être incapable de prendre de bonnes décisions. Comment se fait-il qu'après toutes ces années les gens tellement remplies de sagesse n'aient toujours pas compris qu'ils sont toujours prisonniers d'une dichotomie?

 

 

 

Et tous ceux qui veulent nous faire comprendre qu'ils savent très bien que dans chaque bien il y a du mal, dans chaque mal il y a du bien, dans chaque noir il y a du blanc, etc... tous ceux qui abusent du symbole du Taiji (Yin/Yang) en lui imposant une image deux-dimensionnelle et une pensée binaire... comment se fait-il qu'ils n'essaient pas d'ouvrir leur esprit à une pensée multidimensionnelle et systémique, apprenant le sens réel du Taiji, étant un symbole en mouvement, montrant que plus on force un chemin dans une direction, plus on arrive au but inverse planifié... donc, plus on devient avide de cette lumière, plus on se retrouvera dans le noir!

 

 

 

Et si je parle du "noir", de l'ombre, je répète: L'ombre n'est en aucun cas le mal, mais ce qu'on considère, juge étant mal - par ses propres valeurs. Ce mal n'a aucune réalité, aucune vérité, et donc, l'ombre reste incompris, même par ceux ou celles qui essaient de nous convaincre... mais au fait, de SE convaincre soi-même ... qu'ils acceptent cet ombre, qu'ils l'intègrent, qu'ils "l'aiment", tout en la jugeant toujours comme quelque chose de mal!

 

 

 

Donc non, je ne veux pas devenir messagère de lumière, je veux devenir messagère de l'ombre, cette ombre bien expliquée par Carl Gustav Jung, incomprise par grand nombre de gens tellement "positifs", "lumineux", "aimants" et "pensants avec leurs cœur", je veux devenir messagère de l'ombre, afin de lui donner sa place adéquate, afin de l'expliquer de manière à que les personnes intéressées à une collaboration entre leur intelligence rationnelle  et leur intelligence émotionnelle sachent le comprendre et l'intégrer réellement, non par nécessité (faut bien aimer cette partie aussi), mais par amour vrai, curiosité et sagesse!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Realität des Menschens im Einfluss des Internets

Veröffentlicht am 24. April 2016 von Shade in deutsch

 

Ehe ich auf meinen Gedanken hier eingehen möchte, ist es mir erst einmal ein wichtiges Anliegen, das Thema der Realitätserfahrung an sich kurz aufzugreifen. Für mich ist dabei Korzybskis Satz "Die Landkarte ist nicht das Gebiet" eine wichtige Basis, mich daran zu erinnern, meine Meinung und Wahrnehmung regelmässig zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern.

 

 

 

Besonders empfinde ich diese Herangehensweise als wichtig, wenn es sich um Menschen handelt. Mein Gegenüber kann in der kurzen Zeit von heute auf morgen eine Erfahrung machen, die ihn seine Art und Weise ändern lässt; so dass meine Landkarte zu ihm überdacht werden sollte. Und wenn ich mir bewusst bin, was ein Tag ändern kann, dann ist mir ebenso bewusst, was Jahre ändern können.

 

 

 

Dazu also erst einmal eine kleine Anekdote, die ausschlaggebend war, und mich über diese Theorie überhaupt erst nachdenken liess...

 

 

 

Vor etlichen Jahren entschied sich eine Bekannte von mir (ich werde sie hier A. nennen), auszuwandern um in Deutschland ihren Freund zu heiraten. Sie brach dabei etliche Brücken hinter sich ab, verabschiedete sich auch in verschiedenen Foren usw. Mein Angebot, per Email in Kontakt zu bleiben, schlug sie aus; weil sie unter anderem dem Vorsatz folgte, "die Vergangenheit hinter sich zu lassen.". Ein paar Jahre später dann bekam ich von A. eine Freundschaftsanfrage bei Facebook... keine Ansage, kein Gespräch, einfach bloss eine Anfrage. Ich fragte damals nach, warum sie dies täte, und das Gespräch endete mit einer Aussage, die wiederum darauf hinwies, dass sie ja eigentlich die Vergangenheit hinter sich lassen solle.

 

 

 

Nun, wieder ein paar Jahre später, erhielt ich eine weitere FB-Anfrage, wiederum ohne Gesprächsangebot, einfach so. Da ich inzwischen eine Ausbildung gemacht habe, welche unter anderem den Aspekt der Kommunikation vertieft, ist es mir umso wichtiger, den Menschen hinter einer Anfrage besser zu verstehen, besonders natürlich wenn ich zu dieser Person seit Jahren keinen Kontakt hatte und ich also - wie oben beschrieben - davon ausgehen kann, dass die Landkarte/das Bild, welches ich von ihr habe, mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr treffend ist. Persönlich gehe ich davon aus, dass sich Menschen über die Jahre hinweg ändern oder gar weiterentwickeln, doch auch hier sind Jahre keine Garantie dafür.

 

 

 

Auf meine Frage hin bekam ich eine altbekannte Antwort: "Ok, sorry, ich soll besser die Vergangenheit loslassen".

 

Ich musste mehrere Male nachfragen, um eine Antwort zu bekommen, die meine Frage erklärte - wenn auch leider erst, nachdem die Reaktionen sehr persönlich und angriffig geworden waren. Doch auch dies bestätigt meine Theorie, auf die ich hinauswill.

 

 

 

A. erklärte mir, sie sei nostalgisch, was ich teilweise auch nachvollziehen kann. Zumindest half mir diese Aussage ein wenig, mich in A. einzufühlen. Doch ehe ich dort ein Gespräch auf Augenhöhe aufnehmen konnte, erklärte mir A, ich solle eine FB-Anfrage annehmen oder nicht, so als würde sie mir verbieten, den Menschen hinter Anfrage und Bildschirm kennenzulernen.

 

 

 

Da ich davon ausgehen konnte, dass hier nicht nur die "Nostalgie" sprach, blockierte ich sie erst einmal, doch stellte ich mir die Frage, was es mit dieser Begebenheit auf sich hatte. Ich habe schon einige Erlebnisse über das Internet gemacht, die ich persönlich einfach deswegen interessant finde, weil mich der Mensch an sich sowie seine Psyche und eben seine soziale Entwicklung fasziniert. Und gerade der Einfluss des Internets ist in meinen Augen nicht von der Hand zu weisen.

 

 

 

A. ist somit nicht die einzige Person, bei der sich die Frage stellt, inwiefern man als realen, lebendigen Mitmenschen, wahrgenommen wird. Dabei betrifft dies auch nicht unbedingt nur den Umgang (von Austausch möchte ich hier nicht reden) über Internet.

 

 

 

So schrieb mich F. nach Jahren an, um mir einen Link mitzuteilen, um mir eine Freude zu machen.

 

 

 

Und P. zB erwähnte, dass es nichts daran ändern würde, dass ich ihn aus der FB-Liste löschen würde. Ich würde immer eine Freundin für ihn sein.

 

 

 

Wie man also erkennen kann, geht es in keinen dieser Fälle um Austausch mit zwei realen Personen, sondern der Mensch stuft sein Gegenüber zum Objekt herab, welches lediglich den eigenen Glaubenssätzen dient, denen er gerecht bleiben will.

 

 

 

Wenn also A. den Glaubenssatz in sich trägt, die Vergangenheit loslassen zu müssen, ist sie gezwungen, sich eine Art Vergangenheit aufrecht zu erhalten, die sie von Zeit zu Zeit loslässt, damit der Glaubenssatz, mit dem sie sich identifiziert, weiterhin eine Daseinsberechtigung hat - und somit auch sie in dieser identifizierter Form. Zu glauben, dass ich als Mensch mit Entwicklung, Gefühlen und eigenem Leben eine Rolle spielen würde, wäre Irrsinn.

 

 

 

Wenn als F. den Glaubenssatz in sich trägt, ein guter Mensch zu sein, der anderen Freude bereitet, so benötigt er Projektionsflächen für diese Freude. Die Reaktion dieser Menschen wird abgewürgt, es wird sich gleich mit "ich habe es ja nur gut gemeint" verabschiedet. Jede Art von Kommunikation wird unterbunden, weil sie dazu führen könnte, dass man ihm vor Augen hält, dass seine Handlungen eben keine Freude bereiten.

 

 

 

Und wenn P. im Glauben lebt, dass er bestimmt, was Freundschaft ist, benötigt er Objekte, denen er symbolisch diese Freundschaft aufdrückt, ohne in einen Austausch überzugehen, der ihm die Illusion dieser "Kontrolle" aufzeigt. Er untersagt sogar seinem Gegenüber eine Anteilnahme dessen, was er ihm auferlegt.

 

 

 

Ich könnte diese Liste endlos weiterführen - durch eigene Erfahrungen wie auch durch die Erfahrungen anderer Menschen - doch in diesem Augenblick möchte ich einen therapeutischen Blick auf das Thema werfen.

 

 

 

Diese "Verobjektivierung eines Menschen" ist Therapeuten hinlänglich bekannt! Man spricht von "perversem Narzissmus".

 

 

 

Gerade das Internet, das uns jeden Blick auf den Menschen hinter den hier zitierten Fällen entzieht, verstärkt die Entwicklung in die Richtung des gerade erwähnten Narzissmus. In diesen Fällen steht der Mensch alleine auf seiner Seite und kann als einzige Art von Liebe nur noch den Narzissmus aufrechterhalten und wird dadurch fast automatisch seine Gegenüber (die er ja nicht real wahrnehmen kann) zu Objekten degradieren.

 

 

 

Dass sich diese Entwicklung dann perversiert, zeigt sich in anderen Aspekten, an denen man eben auch "perversen Narzissmus" erkennen kann:

 

 

 

zB:

 

Versucht man, seine Position zu erklären und weigert man sich, sich der Positionierung zu unterwerfen, wird man mit Schuldzuweisungen angegriffen.

 

Es werden einem eigene Entscheidungen verboten (ich darf nicht entscheiden, "Freund" zu sein, ich darf nicht nachfragen, wenn jemand eine Anfrage schickt, usw)

 

 

 

Auch der Fakt, dass Kommunikation unterbunden und nie ein Gespräch mit mehreren Leuten zugelassen wird, zeigt erste Anzeichen dazu, dass man von anderen getrennt sein soll, bzw in deren Wahrnehmung schon so vermutet wird.

 

 

 

 

 

Hier zeigt sich mir also die "soziale" (bzw. anti-soziale) Tendenz der Psyche der Menschen, wenn sie nicht beginnt, bewusst dem Einfluss des Internets Einhalt zu gebieten. Dies bedeutet für mich nicht, dass man Internet oder Facebook usw abschaffen soll, sondern dass ein Gegengewicht erschaffen werden kann, indem man nicht nur zukünftigen Generationen sondern auch den heutigen Generationen die Möglichkeit erschafft, die eigene Identität (als Gegenstück zum Dazugehörigkeitsgefühl, zB: Ich habe auch Facebook) erkennen und respektieren zu lernen, um dann die Identität hinter einem Internet-Profil kennen lernen zu wollen. Persönlich steht für mich dazu eine erwachsene Kommunikation als Lösung im Vordergrund. Wichtig ist für mich dabei eben auch der Blick auf die "mittlere" Generation, die in meinen Augen mit Internet deswegen überfordert wurde, weil sie nun nicht mehr entscheiden kann, zu welcher Gruppe sie denn gehören möchte: zu denen, die noch ohne Internet ein Leben hatten oder zu jenen, die sich mit Internet auskennen. Sie sind in meinen Augen die Gruppe, die die stärkere Problematik hat... und leider auch die Gruppe der Eltern, die die nächste Generation erzieht.

 

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Es sind Menschen

Veröffentlicht am 23. April 2016 von Shade in deutsch

 

Wie immer geht es mir in diesem Text nicht darum, eine "Seite" zu verteidigen, sondern ist es mir wichtig, einen anderen Blick auf ein Thema zu werfen, bzw. dazu einzuladen, die Dinge wirklich zu überdenken. Wer sich also angegriffen wähnt oder glaubt, ich würde irgend jemandem über's Köpfchen streichen, tut gut daran, sich seichtere Lektüre zur Hand zu nehmen. Denn das Thema hat es in sich!

 

 

 

Doch worum geht es? Nun, das Internet - oder genauer gesagt - Facebook hat mal wieder die mentalen Werwölfe des Vollmondes losgelassen und recht interessante Seiten jener Menschen gezeigt, die sich für gute Wesen halten...

 

 

 

In diesem Fall spreche ich von folgendem Satz einer FB-Seite, die normalerweise recht lustig daherkommt.

 

 

 

Hier der genaue Wortlaut:

 

Ich möchte Menschen,

 

Die Köder mit Gift, Nägeln oder

 

Rasierklingen auslegen, um

 

damit Hunde zu töten, das

 

ausgelegte Zeug essen lassen.

 

 

 

Das Zitat selbst sowie ein Grossteil der Kommentare deuten auf extremste Aggressionen hin. "Genauso" und "Ich wäre dabei" sind die harmlosen Reaktionen.

 

 

 

Interessant wurde es dann als jemand fragte, was denn nun der Witz sei und die Antwort lautete: Der Witz ist, dass jene, die so etwas tun, keine Menschen sind.

 

 

 

In jenen Augenblicken frage ich mich, was denn Mensch überhaupt ist.

 

 

 

Wer sich die Geschichte der Menschheit anschaut, wird feststellen, dass der Massenmord an der Tier und Pflanzenweltwelt, der Drang, sich die Erde untertan zu machen (mit einem kleinen Blick auf die Herkunft dieses Satzes!), sie gedankenlos zu zerstören, bloss weil man es kann, sich wie ein roter Faden durch eben diese Geschichte zieht. Und wie schon Mark Twains Buch "Der geheimnisvolle Fremde" es schon überdeutlich hervorhebt, ist genau diese Grausamkeit ein fester Bestandteil im Sein des Menschen.

 

 

 

Warum also glauben "Menschen", dass jemand kein "Mensch" ist, wenn er Tieren Grausamkeiten antut, obwohl dies schon immer zum Menschsein dazugehörte?

 

 

 

Was ist "er" dann? Ein Tier?

 

 

 

Wie wenig überdACHT der Gedanke an sich ist, zeigt in meinen Augen allerdings die Reaktion jener Leute, die sich dann im Internet darüber auslassen, wie sie solche Menschen (und ja, auch genetisch unterscheiden sie sich in keinster Weise von den Schreibern) bestrafen würden. Die Grausamkeit überbietet locker jene eben dieser Menschen, die Tieren dies antun. Inwiefern kann jemand es beim Denken verpassen, zu bemerken, dass der einzige Unterschied zwischen ihm und einem Tierquäler der ist, dass der Schreiber sich eine selbstgebastelte Gerechtigkeit als Erlaubnis erschafft, sich als "besser" oder "menschlicher" anzusehen, wobei "menschlich" natürlich nur "gut", "edel" und "zivilisiert" in deren Kopf bedeutet?

 

 

 

Mich erinnern diese Hetzer im Internet an eine surreale Version der Leute, die im Mittelalter gierig und mit Geifer im Mund öffentliche Hinrichtungen erwarteten und sich daran aufgeilten, oftmals auch ohne grosses Denkvermögen, sondern nur mit der Erfahrung, dass es sie nicht getroffen hat! Und auch diese Leute aus dem Mittelalter waren - man möge es nicht glauben - MENSCHEN!

 

 

 

Ich bin mir nicht mehr sicher ob es von Rochefoucault stammt, doch jemand sagte mal: Die meisten Menschen fürchten Ungerechtigkeit nur aus Angst sie zu erleiden, und nicht aus Angst, sie selbst zu erteilen.

 

Sich mit einer illusionären Gerechtigkeit über andere zu erheben, und diese andere dann scheinbar "unmenschlich" zu behandeln, das ist wohl die Ironie der Menschen, die sich als gut, edel und zivilisiert bewerten!

 

 

 

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Gläubige, Ungläubige, Gott und der Mensch!

Veröffentlicht am 23. März 2016 von Shade in deutsch

 

Normalerweise greife ich nicht unbedingt ein aktuelles Geschehen auf, das in den Medien breitgetreten und verzerrt wird, weil die Leute in ihrem emotionalen Stadium nur äusserst selten bereit sind, eine Sichtweise zuzulassen, die vielleicht breiter ist als der 16" Bildschirm des Fernsehers. Doch da zur Zeit mal wieder fast jeder sein mentales Köttel zu den Terroranschlägen darbietet, wird sich vielleicht der eine oder andere darüber freuen, auch mal etwas zu lesen, das über den Horizont des PC's hinweggreift.

 

 

 

Bitte versteht mich recht! Terroranschläge jeder Art schockieren auch mich... nur eben Terroranschläge JEDER ART. Sobald eine Bombe gegen Menschen gezündet wird, die einfach bloss ihr Leben leben wollen, empfinde ich es persönlich als etwas Schreckliches, jede Art von Aggressionen, die sich gegen jemanden wenden -  sei dies nun Mensch oder Tier oder Pflanze (mit Blick auf die Vegeterroristen unter den Vegetariern) - ist in einer Gesellschaft, die auf 'Menschlichkeit', 'Zivilisation' und 'Mitgefühl' plädiert, in meinen Augen deplaziert und ungesund. Doch bin ich der Meinung, dass man all dies, in Hinblick auf die Terroranschläge, vielleicht mal etwas differenzierter betrachten kann.

 

 

 

An erster Stelle fällt mir bei den Bemerkungen der privaten Leute auf, wieviele auf Gott plädieren. Gott habe so etwas nicht gewollt, Gott würde so etwas NIIIIEEE verlangen, Gott ist Liebe ... bla bla bla. Wie persönlich Christen diese Terroranschläge nehmen ist erschreckend, so als drehe sich alles um ihren kleinen Nabel auf dieser Welt. Gerade den Christen in unseren Gegenden möchte ich hier mal ganz provokativ auf die Finger klopfen! Ohne die Kreuzritter, die die blutige Drecksarbeit für Euch übernommen haben, würde hier in Mittel- und Nordeuropa kaum jemand über Jesus und das Christentum sprechen! Nur weil im Mittelalter genau das Gleiche (nur mit den damaligen Mitteln) passiert ist, und ihr heute davon redet, das Christentum sei eine friedliebende Religion, bedeutet das nicht, dass hier nicht sogar eure eigenen Vorfahren, die Väter eurer Väter, genau dasselbe erleiden mussten wie jene Menschen, die heutzutage in Paris oder Brussel ums Leben gekommen sind... Menschen, die ihr Leben lebten - Leben und Leben lassen - und die irgendwann überfallen wurden, ohne zu wissen, wie ihnen geschah. Dass also gerade jetzt die Christen auf die Barrikaden steigen, und glauben, all dies hätte mit Gott zu tun, ist blanker Hohn gegen jeden in den eigenen Ländern, der auch nichts mit dem Christentum zu tun haben will.

 

 

 

Weiterhin mal noch ein wenig zum Nachdenken. Woher wollt Ihr wissen, dass Gott - der Allmächtige - all dies nicht will? Das Alte Testament zeigt einen rachsüchtigen, brutalen, mordenden Gott... und wer mir nun erzählen möchte, dass das heutige Christentum auf dem Neuen Testament basiert, den will ich daran erinnern, dass die 10 Gebote, auf die so gepocht wird, im ALTEN TESTAMENT stehen. Also entweder 10 Gebote und rachsüchtiger Gott, oder liebender Gott und keine 10 Gebote, also Freibrief zum Morden. Wer eine solche Hypochrisie in seinem eigenen Glauben innehat und es bis heute noch nicht fertig gebracht hat, sich auf seine Wurzeln zu besinnen und diese ehrlich zu betrachten, sollte in meinen Augen ganz kleine Brötchen backen.

 

 

 

Sollten jetzt Atheisten triumphierend aufschreien, dann bitte ich diese, auch einfach den Mund zu halten. Ein Grossteil der Atheisten braucht die Religion ebenso wie die Gottesgläubigen. Ohne Religion hätte er keinen Anhaltspunkt, um zu erklären, woran er NICHT glaubt. Ohne Religion hätte er kein Feindbild, hätte er keinen Vergleich um sich als besser hinzustellen. Die Aggressionen in den Texten und dem Benehmen vieler Atheisten ist deutlich zu entnehmen, dass das Problem nicht die Religion ist, sondern der Mensch!

 

 

 

Und genau darauf möchte ich hindeuten.

 

Glaubt Ihr echt, dass ohne Religionen, ohne Diskussionen über Gott alle Welt in Frieden leben würde? Wo lebt Ihr eigentlich?

 

Ich sage nur "Fussball-Weltmeisterschaft", bei der sich jedes Mal irgendwelche "Fans" die Köpfe einschlagen, weil eine andere Mannschaft gewonnen hat, bei der man schief angeschaut wird und beleidigt wird, wenn man einer anderen Mannschaft den Sieg gönnt.

 

Ich sage nur "Autos", bei der naserümpfend die Marke des Nachbarn angeschaut wird, und sich dann ein "besseres" Auto gekauft wird, bei der ein BMW-Fahrer sich "logischerweise" nur gegen Mercedes stellen kann usw. usf.

 

Die Rennen betreffend "wer hat den besseren aufgemotzten Motor" hat auch schon Unschuldigen das Leben gekostet, da wird sich kaum darüber aufgeregt.

 

 

 

Und mal wieder provokativ: Bloss weil die heutigen Europäer zu faul sind, bedeutet das nicht, dass sie weniger aggressiv sind... man schaue sich mal zB Autofahrer an!

 

 

 

Gott, Religionen, Glauben, sind nur eine Ausrede, seine Aggressionen auszuleben, anstatt den wirklichen Ursprüngen dieser Ängste, welche Aggressionen auslösen, auf den Grund zu gehen und diese ein für allemal zu verarbeiten.

 

 

 

Und bitte, all die "liebevollen" und "achtsamen" mögen sich ihr Nicken verkneifen. Ich habe inzwischen die unterschwellige Aggressionen dieser Menschen ausreichend miterlebt. Solange "achtsam" als Hintertürchen für pure Egomanie missbraucht wird, und "liebevoll" nur ein Freibrief ist, andere Menschen als Mittel zum Zweck zu benutzen, um sich selbst gut darzustellen, dürft ihr gerne in der Konfortzone eurer Sackgasse sitzen bleiben. Auch ihr werdet die Welt nicht "besser" machen!

 

 

 

In meinen Augen funktioniert nur ein nüchterner Blick, über Glaube und Glaubenssätze hinaus, ein gesunder Menschenverstand, der das Problem abseits von Religion oder Nicht-Religion im Gesamtbild erkennen lernt, um dann eine Lösung .... ebenso abseits von diesen Themen... zu erarbeiten. Und im Alltag ist ein respektvoller Umgang mit sich und seinen Mitmenschen, bewusst um emotionalen Ballast wie emotionale Intelligenz, das einzige, das es uns ermöglicht, Stück für Stück, aus dem Inneren heraus, etwas zu bewirken, anstatt sicher hinter seinem Bildschirm zu hocken, und die Welt verantwortlich zu machen, weil man selbst ausser Mimimi nichts mehr zustande bringt.

 

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Ganzheitliches Bewusstsein

Veröffentlicht am 28. Februar 2016 von Shade in deutsch

 

Ich halte in meinem Leben ja immer wieder Ausschau nach Möglichkeiten, mich auszutauschen oder mir einen anderen Blick näher zu betrachten, und dazu bietet auch Facebook mit seinen Gruppen einiges an Optionen an. Nun bin ich dabei auf eine Seite namens "Ganzheitliches Bewusststein" geraten, in welche ich mich erst einmal eingeschrieben habe. Als ich mich kurz bedankte, auch mit dem Gedanken, ob ich überhaupt etwas selbst zur Seite beitragen kann, hat mich der Besitzer sozusagen eingeladen, meine Perspektive zur Ganzheitlichen Sicht mit ihnen zu teilen. Mal abgesehen davon, dass ich es interessant finde, dass er mich nicht um meine Sicht zum Ganzheitlichen Bewusstsein befragt hat, möchte ich dennoch kurz ausholen, wie ich überhaupt zu jener Seite kam, um dann zu beschreiben, wie ich das Gesamte wahrnehme, und zwar als Bewusstsein...

 

 

 

 

 

Dass ich überhaupt nun doch auf die Suche nach Worten wie "Ganzheitlich" ging, lag daran, dass die Überschwemmung an der neuesten Entwicklung im Sinne der "Esoterik", nämlich die "Achtsamkeit" sich für mich als Sackgasse entpuppte, in welcher ich es mir persönlich nicht bequem machen möchte. Ich selbst entwickele seit Jahren eine Mischung zwischen diversen Richtungen wie Esoterik, Spiritualität, Psychologie, NLP und auch gesundem Egoismus und dem Gedanken, auch die materielle Welt auf gesunde Weise in mein Leben mit einfliessen lassen, dass mir inzwischen die scheinbare Achtsamkeit einiger Menschen sauer aufstösst.

 

 

 

Da laden sogenannte Coaches zu ihren Wochenendseminaren zur Achtsamkeit ein... doch wenn ich die Einladung selbst durchlese, darf ich feststellen, dass die eigene Achtsamkeit da wohl gerade auf Urlaub war. Ohne mit der Wimper zu zucken, werden die Leser mit DU angeschrieben (nicht im Sinne, dass ich jetzt auf ein "respektvolles" SIE poche, sondern...) und der "Coach" erklärt DIR, wie du drauf bist, ohne dich zu kennen! Es sind keine Fragen, ob es dir nun wirklich so ergeht, nein, er kann jetzt schon klar erkennen, wo dein Problem ist, dass du Angst hast, und er ist natürlich jetzt jener, der dir anbietet dich zu erretten. Weitere sprechen von WIR, und nehmen alles mit ins Boot, das nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Guck mal, UNS allen geht es so, KEINER ist davon verschont.

 

Ich habe in meinen Kursen gelernt, bei mir zu bleiben, und andere zu einem Dialog auf Augenhöhe einzuladen, nicht von vorneherein von den Dächern zu schreien, ich hätte die absolute und alleinige Wahrheit mit Löffeln gefressen.

 

 

 

Dies ist nur ein Ansatz, warum mir persönlich die "Ganzheitliche Wahrnehmung" oder das "Ganzheitliche Bewusstsein" so wichtig ist. Doch was ist dies für mich?

 

 

 

Dazu möchte ich einfach mal offenlassen, dass ich gar nicht weiss, ob ich das nun so definiere, wie es nun wieder der Grossteil der Leute dieser Tendenz definieren. Was ich hier beschreibe ist MEINE Definition sowie mein Umgang mit diesem Aspekt.

 

 

 

Ganzheitlich bedeutet für mich an erster Stelle genau DAS. Ich lasse nichts aussen vor! Ich seziere nicht, übe mich darin, ebenso sehr die eigenen Wertungen erst einmal beiseite zu stellen, wie jene der verschiedenen Tendenzen. Dies bedeutet, dass ich das Thema "positiv und negativ" ad acta lege, mir bewusst bin, dass auf anderen Ebenen dies nur Einteilungen sind, die uns davon abhalten, das GESAMTBILD überhaupt in all seinen Nuancen und Abstufungen sehen und somit seinen Sinn erkennen zu können. Nur dadurch, dass ich mir zB eine Situation systemisch betrachte, werde ich mir jeder einzelnen Perspektive bewusst, bzw. kann klar aussagen, was ich (noch) nicht weiss oder erkennen kann.

 

 

 

Ich rede nicht davon, mich auf das positive zu fokussieren um dies in mein Leben zu ziehen, da ich mir bewusst bin, dass mein "Positiv" im ganzheitlichen Bewusstsein einfach nur ein minimaler Punkt ist, der mich davon abhalten würde, das Gesamtbild wahrzunehmen. Ich rede nciht davon, weil mir bewusst ist, dass es MEIN Positiv ist, das ich nicht in eine Verallgemeinerung und ein WIR einpacken kann um mir damit das Recht zu geben, anderen es aufzudrücken und von ihnen erwarten, dass sie es genau so sehen. Ganzheitlich bedeutet für mich, immer zu bedenken, dass andere es anders sehen und es auch anders sehen dürfen, und dass sie dazu meine Erlaubnis absolut nicht benötigen. Übrigens: Umgekehrt genauso ;-)

 

 

 

Ganzheitlich bedeutet für mich auch, den Kampf Herz vs Kopf ad acta zu legen, nicht weil ich glaube, beide benötigen irgendeinen - von mir definierten - Frieden, sondern weil ich erkenne, dass es diesen Kampf nur gibt, wenn irgendwer glaubt, dass es ihn gibt. Ich steige nicht in den Kampf dieser spirituellen Tendenz ein. Wenn sie ihn kämpfen wollen, ist das ok, aber bitte, ganzheitlich ist auch das nur das Einstichloch einer Nadelspitze auf der Landkarte einer Person. Es ist eine MEINung, keine UNSERung (um Vera Birkenbihl mal frei zu zitieren).

 

Ganzheitlich bedeutet für mich, dass mir bewusst ist, dass die rationale und die emotionale Intelligenz perfekt miteinander funktionieren können, so dass man auf Wissen von jeglicher Zeit und der eigenen Kreativität zurückgreifen kann und dieses Wissen dann punktgenau an der richtigen Stelle einsetzen kann. Es bedeutet für mich, dass es nicht darum geht, OB ich etwas einsetze, sondern wie ich es einsetze.

 

 

 

Ganzheitlich bedeutet für mich ebenso, mich nicht einzureihen in jene Tendenz, in der es darum geht, sein armes geschundenes Ego zu verdrängen, zu bekämpfen oder gar zu vernichten wollen. Ganzheitlich bedeutet für mich, dass nur dann, wenn ich mich um mich kümmere, ich mich erkennen lernen kann, um diese Individualität mit anderen zu teilen, und sie anderen auch zur Verfügung zu stellen, die eben nicht dieselben Fähigkeiten haben wie ich, so dass es zum gesunden und lebendigen Austausch kommt. Ein Wir besteht aus vielen Ichs, und jedes davon ist einzigartig und wertvoll und ergibt ein Gesamtbild.

 

 

 

Doch "Ganzheitliches Bewusstsein" geht noch weiter. Ich bin persönlich eine Verfechterin des Tao Te King, und somit bedeutet "Ganzheitlich" für mich auch den Gedanken von Gut und Böse als Frage zu betrachten, die sich überhaupt nicht stellt. Es erlaubt mir gleichzeitig, ALLES zu betrachten, es als ALLES wahrzunehmen, ein Zusammenspiel der vereinzelten Energien, die nur vom Menschen bewertet und beur-TEILT werden, und gleichzeit bewusst zu sein, dass all dies gar nicht existiert.

 

 

 

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Die Angst vor der Angst

Veröffentlicht am 30. Dezember 2015 von Shade in deutsch

 

Bei etlichen Menschen, die sich dazu entschieden haben, achtsamer mit sich umzugehen, positiver zu denken oder auf sonstige Weise ihre Lebensphilosophie zu pflegen, erlebe ich recht häufig eine sehr interessante Reaktion, wenn es um Angst geht.

 

 

 

"Angst ist ein schlechter Ratgeber" ist nun der letzte Satz, den ich lesen durfte, doch dem stand ein kleiner Text bevor, der mir eigentlich Lust gibt, auch mal über soziale Inkompetenz zu schreiben. Es ging darum, dass jemand, der Angst hat, etwas in seinem Leben zu ändern, einfach bloss zu feige sei.

 

 

 

Hier möchte ich kurz den Unterschied erklären: Angst ist ein Gefühl, Feigheit eine Bewertung und Beurteilung. Dass diese natürlich wie immer nur von oben herab von Menschen geführt werden, die die vom anderen erfahrene Angst gar nicht nachvollziehen können und denen somit jegliche empathische Intelligenz fehlt, spielt nun jedoch für meinen Text keine Rolle. Ich habe es jedoch für jene Leute erwähnt, die in ihrer Angst festsetzen und denen ein Wort wie "Feigling" nur weiterhin zeigt, sie seien unfähig, anstatt dass ihnen jemand Unterstützung anbietet, mit diesen ihren Ängsten klarzukommen.

 

 

 

Somit möchte ich zurück zum Satz, dass Angst ein schlechter Ratgeber sei, und beginne erst einmal dort, wo Angst begonnen hat: Beim Urmenschen!

 

Ich greife wieder zu Dr. Eckhart von Hirschhausen's Beispiel mit dem Säbelzahntiger und erinnere den werten Leser daran, dass Angst sehr wohl ein guter Ratgeber war, nicht aus der Höhle zu steigen um den Säbelzahntiger zu streicheln.

 

 

 

Nun mag der eine oder andere erklären, dass es keine Säbelzahntiger mehr gibt, doch dies bedeutet nicht, dass Angst nicht hin und wieder sehr not-wendig ist, um uns vor grösseren Dummheiten zu schützen, als die Menschheit eh schon produziert.

 

 

 

Wie immer geht es um das Problem der Dichotomie: Es gibt nicht einfach Angst und "keine Angst", sondern es gibt Nuancen, es gibt Abstufungen. Handelt es sich um Panikattacken, so ist dies natürlich ein ungesundes Maß an Angst. Was ich dabei wieder bemerke ist, dass man in einem solchen Fall kein Problem hat, sich professionnelle Hilfe zu holen. Doch der einfachen Angst, die mal ihre Stimme in uns erhebt, schenkt man kein Gehör.

 

 

 

Auch wenn es viele nicht hören oder lesen wollen, diese Angst ist sehr wohl die Stimme eines Anteiles in uns, und wenn wir diese als "schlechte Ratgeber" verurteilen, verurteilen wir einen Anteil unserer Selbst, wir ur-teilen, wir versuchen uns, davon zu trennen und verbannen ihn in den dunkelsten Winkel unserer Psyche ... jenen Teil, den C.G. Jung "Schatten" nannte.

 

 

 

Warum also halten die Seltensten inne und hören, was die Angst uns sagt?

 

Ist es so schlimm zuzuhören, sich seiner Angst bewusst zu werden? Was kann denn grossartig passieren?

 

 

 

Entweder hat sie recht und sie bewahrt uns vor einer Gefahr.

 

Oder sie hat unrecht, und wir können sie wirklich verarbeiten, weil wir uns die Zeit genommen haben, auf sie zu hören, ihren Grund und Ursprung kennenzulernen, um so zu lernen weshalb sie überhaupt existiert. Dann ist sie wirklich "geheilt" und wird nicht irgendwann umso lauter schreien.

 

 

 

Warum also die Angst verbannen, uns die Ohren zuhalten und LALALA singen, bis die Angst resigniert und erst einmal verstummt (erst einmal, denn sie wird sich zu sehr ungelegenen Momenten doch wieder zu Wort melden)?

 

Meiner Meinung nach ist die Antwort ganz einfach: Viele haben Angst vor der Angst!

 

 

 

Der Grund weswegen sie die Angst zu verdrängen versuchen ist ebendiese Angst. Läuft ein Hund seinem Schwanz nach, finden wir das witzig, doch das Bild passt gut auf diese Angst, die sich selbst jagt.

 

 

 

In unserer Gesellschaft ist Angst verpönt. Sich Ängste einzugestehen bedeutet, Schwäche zu zeigen, und so glauben viele, mutig zu sein, wenn sie dadurch in einer Art und Weise handeln, die gefährlich oder ganz einfach nur dumm ist, bloss weil sie glauben, die Angst auf diese Weise bekämpfen und besiegen zu können. Doch Angst kann man nicht bekämpfen, sie ist kein Feind, sondern etwas not-wendiges, etwas, das den Menschen jahrtausendelang überhaupt überleben liess. Ihr gebührt einen Platz in uns, ihr gebührt Zeit, die wir uns für sie nehmen, so dass wir sie kennenlernen und besser ein-schätzen können... bis wir sie dann schätzen gelernt haben, als wichtigen Anteil, der uns zeigt, wo wir vielleicht nicht bis zu Ende gedacht haben, wo wir vielleicht etwas übersehen haben.

 

 

 

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