Bewusstseinsstufe 3: Die Magier
Einige Menschen, die sich etwas stärker mit Magie, Hexerei oder Esoterik befassen, lassen dies nun auch in ihren Alltag einfliessen. Die Regeln der anderen Ebenen werden eingesetzt, sobald es hilft, sich das Leben in der materiellen Welt zu erleichtern. Allerdings wird dadurch ein Phänomen sichtbar, welches die extreme Gegensätzlichkeit zur Stufe 2 erkennen läßt.
Mußten die Religiösen mit zwei verschiedenen Welten jonglieren, die sich in ihren Augen nicht berühren durften, so fliessen hier die Gesetze der magisch-spirituellen Welt in die materielle Ebene ein und müssen ebenso stark beachtet und befolgt werden. Der Haken dabei ist, dass diese Regeln absolut menschgemacht sind. Während Symbole und Rituale dem Magier bei den Prüfungen des Lebens helfen, muss er nun „böse“ Mächte, Energien oder Wesen auch im materiellen Alltag beachten. Kann er einem Unglück nicht ausweichen, so mag ein Fluch auf ihm lasten oder er hat Karma aufzuarbeiten. Nicht nur hält er sich nun an die legalen Gesetze der Gesellschaft, sondern nun unterwirft er sich den Gesetzen seiner Magie und seiner Sicht der geistigen Welt. Hat er also vor kurzem großes Glück gehabt, stellt er sich auf eine mittlere Katastrophe ein, weil er ja zu wissen glaubt, dem Gesetz der Dualität und der Polarität unterworfen sein. Dabei werden diese Gesetze nicht hinterfragt, weil davon ausgegangen wird, dass die Meister, die sie damals niedergeschrieben oder weitergegeben hatten, der Weisheit letzten Schluss erkannt hatten.
Dass allerdings genau dieser Glaube die mittlere Katastrophe überhaupt hinaufbeschwört, ist in dieser Bewußsteinsstufe leider noch nicht erkennbar.