Gottesglaube
Je mehr ich Gottesgläubigen zuhöre, umso mehr komme ich zu folgendem Schluss:
An Gott zu glauben ist, als würdest du in einen zerbrochenen Spiegel schauen.
Du schaust in einen Splitter und glaubst die Wahrheit zu erkennen. Du schaust in einen anderen Splitter, der dir ein anderes Bild zurückwirft, und so weiter.
Jeder Teil zeigt nicht unbedingt einen anderen Aspekt, vielmehr stellt den vorherigen Blick in Frage, verneint oder widerspricht ihm.
Ebenso sehr widersprechen sich Gottesgläubige von einer Aussage zur nächsten.
Ein Gläubiger wird dir nun sagen, das sei korrekt, denn Gott sei jeder einzelner dieser Splitter, sie zusammen zu verstehen, wäre ein Ding der Unmöglichkeit für einen Menschen.
Ich sage: Repariere den Spiegel! Und was du dann in der Ganzheit erkennen kannst, bist du selbst!